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LEGO-Rampen für Moosach

 

Mit Lego-Rampen zu mehr Barrierefreiheit: Dank der Anlaufstelle Inklusion Moosach und dem Stadtteilmanagement Moosach können Gewerbetreibende ihre Läden jetzt ganz einfach für mehr Menschen erreichbar machen. 

Rampen aus Legosteinen sollen künftig Moosacher*innen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen den Zutritt zu Geschäften erleichtern. Insgesamt fünf weitere Rampen stehen als Geschenk an interessierte Gewerbetreibende in München zur Verfügung. Eine davon hat sich schon ein Nachbargeschäft vom Café Bienenstich gesichert.

Ziel der Aktion ist es, Inklusion im Stadtteil zu fördern. „Viele viele bunte Legosteine symbolisieren auch die Vielfalt in der Gesellschaft. Die Rampen sollen Barrieren abbauen, auch für Menschen, die nicht selbstverständlich Stufen überwinden können“ erklärt Stefanie Fella von der Anlaufstelle Inklusion Moosach. Darüber hinaus unterstützt das Projekt auch lokale Gewerbetreibende, sich eine weitere Zielgruppe zu erschließen. So freut sich Frau Lubert, vom Café Bienenstich, darüber, mobilitätseingeschränkte Personen nicht mehr vor ihrem Café zu bedienen, sondern ihnen zukünftig den Zutritt zum Geschäft eigenständig zu ermöglichen. 

Die erste Rampe wurde am Donnerstag, 25. August feierlich übergeben: an das Café Bienenstich am Moosacher Bahnhof. Mit dabei waren natürlich alle, die am Projekt mitgewirkt haben – im Bild von links nach rechts: Stefanie Fella von der Anlaufstelle Inklusion Moosach, Angelika Lubert vom Café Bienenstich, Helene Gamper vom Legorampenprojekt im Rahmen der European Championships und Anna Canins vom Stadtteilmanagement Moosach. Sie feierten die Übergabe gemeinsam mit Vertreter*innen des Sozialreferats der LHM, der AWO München, des Bezirksausschusses 10 Moosach, der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung sowie Moosacher*innen. Die Rollstuhlfahrer*innen darunter probierten die Rampen gleich erfolgreich aus.

Die Rampen sind entstanden im Vorfeld zu den European Championships Munich 2022: Unter dem Motto „22.000 LEGO®-Steine für München 2022“ wurden Legosteine gesammelt. Am Ende des Projekts wurden aus den gesammelten Steinen im Rahmen eines gemeinsamen Aktionstags Rampen für Rollstuhlfahrer*innen gebaut. Die bunten Rampen dienten primär dazu, während des Events auf das Thema Barrierefreiheit aufmerksam zu machen und sind kein Ersatz für fest installierte Rampen. Für den mobilen Einsatz vor Ladenlokalen sind sie dagegen aufgrund ihres geringen Gewichts optimal.

Das Projekt entstand auf Initiative der Anlaufstelle Inklusion in Kooperation mit dem Stadtteilmanagement Moosach und den European Championships.

Weitere fünf Rampen sind noch zu vergeben.

Interessierte dürfen sich gerne bei der Anlaufstelle Inklusion oder im Stadtteilladen Moosach melden:

Initiiert und umgesetzt wird die Aktion von der Anlaufstelle Inklusion. Aufgabe der Anlaufstelle Inklusion ist, auf Barrierefreiheit zu achten, Aufgeschlossenheit für den Wert der Vielfalt zu wecken und Inklusion im Stadtviertel zu unterstützen, auszubauen und zu pflegen. Die Anlaufstelle Inklusion ist ein Projekt der AWO M-Group.

Besonderer Dank geht an alle, die das Projekt unterstützen:

Die Anlaufstelle Inklusion, wird finanziert durch das Büro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention der Landeshauptstadt München. Das Stadtteilmanagement Moosach unterstützt Inklusion im Rahmen der Städtebauförderung. Und nicht zuletzt spendeten die European Championships die Rampen.